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Wohnen bezahlbar machen – wie positioniert sich BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN?

Am 26. März ist Felix Banaszak, Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, zu Gast beim Wohnungsbau-Tag (WOBT) 2026.

Der WOBT diskutiert die zentrale Frage, wie in Deutschland wieder mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann.

Zumindest nach den Inhalten von www.gruene.de ist das bezahlbare Wohnen kein Thema. Unter der Rubrik „Wofür wir kämpfen“ finden sich in der Reihenfolge:

  • Klimagerechte und soziale Verkehrspolitik
  • Die Wirtschaft stärken
  • Klima schützen
  • Umwelt und Natur schützen
  • Energiewende vorantreiben
  • Digitalisierung vorantreiben
  • Ländliche Räume stärken
  • Faire Landwirtschaft
  • Gesundheit und Pflege stärken
  • Eine gerechte Gesellschaft
  • Einwanderung gestalten
  • Eine vielfältige Gesellschaft gestalten
  • Gleichberechtigung verwirklichen
  • Außenpolitik in Verantwortung
  • Demokratie schützen - Innere Sicherheit stärken
  • Kultur fördern

Unser Realitäts-Check als DGfM

11,5 Prozent der Bevölkerung in Deutschland lebten 2024 in überbelegten Wohnungen. Zum 31.12.2024 gab es laut Destatis 1.169.015 Haushalte, in denen alle Haushaltsmitglieder Wohngeld erhalten. Im Jahr 2024 betrugen die Ausgaben für Wohngeld in Deutschland rund 4,7 Mrd. EUR. Die Angaben über die Anzahl der fehlenden Wohnungen schwanken, je nach Institut und Ansicht über die Aktivierbarkeit von Leerständen zwischen 600.000 und 1,2 Millionen.

Wenn eine Partei dennoch beim Thema bezahlbares Wohnen nichts findet, „Wofür wir kämpfen“, sind entweder ihre Wähler nicht betroffen oder es gibt innerhalb der Partei keine mehrheitsfähigen, funktionierenden Lösungen.

Haben wir mit unserer Analyse recht? Wir sind gespannt, ob Felix Banaszak beim WOBT doch noch Vorschläge, insbesondere für mehr Neubau, präsentiert.

Anmeldung zum digitalen Wohnungsbau-Tag am 26. März 2026 ab 13.00 Uhr