DIN 4108

DIN 4108 „Wärmeschutz“ / Energieeinsparverordnung

Am 1. Oktober 2009 trat eine überarbeitete Fassung der Energieeinsparverordnung in Kraft. Die EnEV 2009 löste die EnEV 2007 ab.

Etwa drei Jahre später, am 15. Oktober 2012, wurde der neue Entwurf einer Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV) der Fachöffentlichkeit zur Stellungnahme gegeben. Durch eine durchschnittliche Reduzierung des Primärenergiebedarfs von jeweils 12,5 % in zwei Stufen (Jahre 2014 und 2016) sollte die EnEV verschärft werden.

Die DGfM hatte daraufhin am 12.11.2012 eine Stellungnahme verfasst und an das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) sowie an das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) versandt. Wesentliche Punkte waren:

a) keine Verschärfung in der ersten Stufe;

b) moderate Verschärfung in der zweiten Stufe so, dass die Änderungen technologieoffen bleiben und damit alle Mauerwerkskonstruktionen weiter anwendbar sind. Dazu sollten in Anlage 1 der EnEV entsprechende Bauteilkennwerte für das Referenzgebäude festgelegt werden.

Begründung dafür war, dass die Anforderungsverschärfungen in der EnEV sich nur auf den Neubau beziehen, bei dem Außenwände in der gesamten Energiebilanz nur einen geringen Anteil haben. Wichtig war und ist auch darauf zu achten, dass eine für die Baupraxis ausreichende Zeit zwischen den Novellierungs schritten verbleibt.

Nach der Ressortabstimmung zwischen dem Bundesbau–, dem Bundesumwelt- und dem Bundeswirtschaftsministerium soll im Jahr 2013 eine Entwurfsvorlage für das Bun des kabinett entstehen. Im Frühjahr 2013 hat es im weiteren Verfahrensweg erst eine notwendige Anpassung zum Erneuerbare- Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) vom Bundes kabinett gegeben und nun steht über Bundestag und Bundesrat die eigentliche Novellierung der EnEV aus. Die bereits vollzogenen Änderungen am EEWärmeG haben die Ermächtigung geschaffen, dass auch die EnEV neu geregelt werden kann.

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