DIN 18 195 „Bauwerksabdichtungen“
Bearbeitungsstand August 2009
Die sachgerechte und dauerhaft funktionsfähige Abdichtung der Bauteile gegen Feuchtigkeit ist von großer Bedeutung für die Vermeidung entsprechender Bauschäden und eine uneingeschränkte Qualität der Nutzung. Ausführungshinweise zur Abdichtung von Bauteilen aus Mauerwerk sind im Teil 2 „Konstruktion und Ausführung von unbewehrten Mauerwerk“ der DIN 1053 enthalten.
Grundsätzliche Regelungen zur Bauwerksabdichtung weist die DIN 18195 in den Teilen 1 bis 10 aus. DIN 18195 enthält aber nicht alle gebräuchlichen Abdichtungsverfahren und -materialen. Unübersichtlich ist z. Z. auch noch die Regelwerksituation zu den Abdichtungsdetails im Sockelbereich, da hier die Schnittstelle zwischen den erdberührten Bauteilen und den luftberührten Außenwandbauteilen liegt. Daher befindet sich die DIN 18195 im zuständigen Normungsausschuss in Überarbeitung. In der Sitzung des Normenausschusses NA 005-02-13 AA im Juni 2009 wurde dazu beschlossen, den Bereich „Bauwerksabdichtung“ neu zu strukturieren. Die Überarbeitung der Norm wird hier sicher noch längere Zeit in Anspruch nehmen.
In einem Merkblatt der DGfM, das 2006 als Druckerzeugnis erschien, wurden bereits ergänzende Regeln unter Berücksichtigung des aktuellen Kenntnis- und Erfahrungsstandes speziell für Kellermauerwerk praxisgerecht mit Skizzen und Erläuterungen umgesetzt. Das Merkblatt wurde im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau e.V. von Herrn Prof. Dr.-Ing. R. Oswald, Aachener Institut für Bauschadensforschung und angewandte Bauphysik GmbH, erarbeitet. Es ist vorgesehen, dass das Merkblatt in 2012 erneut überarbeitet und neu aufgelegt wird.
Abdichtung von erdberührtem Mauerwerk (Stand 2006)
Das Merkblatt gibt Ausführungshinweise über die Abdichtung von Mauerwerk, speziell im Kellerbereich. Beschrieben werden die Dichtverfahren: Dichtschlämmen, Bitumendichtmassen und Bahnenabdichtungen.

